Vereinsleben

 

 

12. Jahreshauptversammlung 2011

 

Die Jahreshauptversammlung fand am Samstag, 16. April 2011 in Glückstadt an der Elbe statt.


Wir waren ganz glücklich, dass wir zu unserer Jahreshauptversammlung einen ganz außergewöhnlichen Programmpunkt anbieten konnten:
einen Besuch in der Druckerei Augustin in Glückstadt. Diese Druckerei, 1632 gegründet, hat sich Anfang des 20. Jahrhunderts auf den Druck "fremder Sprachen" - u. a. Chinesisch, Armenisch, Pehlewi, sogar Sanskrit, Runen oder Keilschrift spezialisiert und wurde dadurch in Fachkreisen weltberühmt. Seit den 70er Jahren ruht dort alles im Dornröschenschlaf.
Durch die Vermittlung von Dr. Bönig vom Museum der Arbeit hat sich der heutige Besitzer, Herr Walter Prueß, ausnahmsweise bereit erklärt, uns durch die für die Öffentlichkeit geschlossenen Werkstätten zu führen.
Helmut Bohlmann, ehrenamtlicher Mitarbeiter vom Museum der Arbeit, wird ihm assistieren.
In den letzten Monaten rückte diese Druckerei wieder ins Rampenlicht durch den mit mehreren Preisen ausgezeichneten Film "Zwiebelfische" - Jimmy Ernst, Glückstadt / New York  mit dem entsprechenden Begleitbuch, das Klaus Raasch über seine Edition vertreibt.
Der in der Druckerei Augustin erfundene und gebaute sog. "Chinesische Zirkel" begeisterte das Publikum Anfang Januar in einer Sonderausstellung im Museum der Arbeit und war weiterhin im Gutenberg-Museum in Mainz zu sehen.


Der Tagesablauf sah folgendermaßen aus:
Treffen in Hamburg-Altona am Gleis 9 zur Abfahrt nach Glückstadt um 10.33 Uhr.
Ankunft: 11.05 Uhr
Besuch der Druckerei Augustin, Am Fleth 36, von 11.30 bis 12.30 Uhr
Zum Mittagessen waren wir angemeldet im Gasthaus "Der Kleine Heinrich", Am Markt 2 im "Oberdeck" 
Vereinssitzung lt. Tagesordnung
Rückfahrt nach Hamburg um 16.50 Uhr

Wir hatten für den Abend keinen weiteren gemeinsamen Programmpunkt geplant, da die Lange Nacht der Museen an diesem Tag stattfand.
Wer mochte konnte z.B. mit uns in das neu eröffnete Museum "electrum" in Hamburg-Harburg fahren.
Unser Vereinsmitglied Michael Rodenberg hat sich dort besonders engagiert und führte die Interessierten persönlich durch das Museum.

Der Vorstand